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Sendung: 16.12.2007, 21.45 Uhr, ARD (Anne Will diskutieren...)

[...] In Deutschland wird unterdessen diskutiert, ob die von der Bundesregierung gesteckten Klimaziele womöglich leichter zu erreichen wären, wenn Atomkraft einen wesentlichen Anteil am Energiemix behielte. Anderswo auf der Welt wird die Debatte "Atomkraft, ja bitte oder aber nein danke" weit weniger intensiv geführt; Frankreich und Finnland lassen gerade eine neue Generation von Atommeilern errichten, viele afrikanische Staaten setzen auf Atomkraft, Asien ebenfalls. Deutschland hingegen hält bislang am 2001 von der rot-grünen Regierung vereinbarten Atomausstieg fest. [...] Wird die Kernkraft tatsächlich zum Klima-Retter, oder ist der Ausstieg aus dem Ausstieg in Deutschland nicht durchsetzbar?

http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html

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Replies to This Discussion

Atomausttieg-Austieg ist m.E. zwar nicht diskutabel, aber die Dikussion zum Thema könnte sicherlich interessant sein. Mal sehen, oder nachlesen im Archiv: http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/t_spm-15604_.html
for non-german-speaking fellows: try to use babelfish for the link above if this one does not work: http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?lp=de_en...
Hey Jo,

habe die Diskussion gestern auch mit Interesse verfolgt und finde, dass sie ganz gut gelungen ist. Die Atomlobby ist Dank Gabriel, Hensen und Fuchs meines Erachtens nach nicht durchgekommen, da hat der Meyer pallavern können, was er wollte. Allerdings war es auch nicht die optimale Besetzung. Was hat denn da der Raumfahrer bitte zu suchen gehabt?

Weird!
Die Kernkraft kann kein Klimaretter sein, weil der Anteil der Kernenergie am restlichen Energiemix (weltweit) bisher zu gering ist, wenn ich das gestern richtig verstanden habe. Desweiteren WIRD ES DEN KLIMAWANDEL geben, mit oder ohne Kernkraft. Und wenn das die Wahl ist, dann doch lieber OHNE!

Verlässliche Alternativen gibt es meines Erachtens nach jedoch leider noch zu wenig. Wenn ich den E.ON Typ in der Werbung sehe, der "kompetent und smart" sein dämliches Gezeitenkraftwerk in der Nordsee erklärt bei einem Tidenhub von 2-4 Metern (im Vergleich: Englische Küstenabschnitte bringen es auf 7, Nordfranzösische auf 10-12 Meter!), wird mir übel und ich möchte mich umgehend übergeben weil es ein typisches Prestige- und PR-Projekt ist.

Neulich lief auf ttt ein Bericht über Palmölplantagen in Indonesien und wie wir da Bio-fuels draus machen... . Da hätt' ich auch kotzen können.

Schaut man sich in Österreich (Hauptanteil des Energiemixes: Wasserkraft) die Staustufen an, die in die Donau reingepresst haben, muss man auch weinen.

Nee, nee ... ihr Lieben ... da müssen wir uns wohl noch mal zusammen setzen und diskutieren! SO kann ein Alternativmix jedenfalls nicht aussehen!
Der Raumfahrer... ist ein "Physiker", ganz nach Dürrenmatt gelungen... So'n Knallcharge. Wie kann der DEM GABRIEL sagen,doch btte nicht immer auf andere zu verweisen, sondern dass sich die Deutschen selbst mal an der Nase fassen sollten. Das hallte wohl noch nach in seinem Oribit oberhab des Halses, weil DER GABRIEL genau das ca. 5 min. zuvor angeprangert hat, nämlich das in Deutschland längst noch nicht alle der Regierungsposition und Forderung zu den Klimaschutzzielen und deren Umsetzung auf nationaler Ebene folgen, und dass man nicht immer nur auf die anderen schimpfen soll.
Recht hat er, denn solage "echte Alternativen" fehlen, d.h. dass man mit Mühe und gegen verschiedenst motivierte Widerstände den Anteil erneuerbarer Energien auf sage-und-schreibe 30 oder vielleicht 40% hochbringen will (kann?) und demzufolge immernoch bis zu 70% fossile Energien nutzt, was weiterhin CO2 freisetzen wird (auch wenn das vielleicht mal abgeschieden und eingelagert werden kann), geht kein Weg dran vorbei, die Nachfrage zu kontrollieren zu versuchen, also anzufangen beim 2 oder 4 Milliarden Stromnutzern, die Elektizität/Energie natürlich benötigen und nicht entbehren sollen (v.a. nicht wollen), aber eben auch nicht sinnlos verpulvern! Und damit das in Deutschland funktioniert, muss sich sparen einfach lohnen: Strompreise weiter rauf, Spritpreise sowieso, und die Mehreinnahmen dann nicht den E.ONs, Vattenfalls und EnBWs in den Rachen schmeissen, sondern ERSTENS der kleineren und "saubereren" Konkurrenz (die realen Versorgungskosten), und den Aufpreis in den Klima-Anpassungsfonds, in die Fahrpreissubventoinierung der Eisenbahn, und in Projekte NACHHALTIGER Entwicklung im Ausland und vielleicht ebenso dringend: im Inland.

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